5 Gründe, warum du als Autor*in unbedingt mit Buchblogger*innen zusammenarbeiten solltest

von Ramona

Du weißt schon, was Bookstagram ist und ob Bookstagram oder Buchblog die bessere Wahl ist. Nun fragst du dich aber noch, warum du denn überhaupt mit Blogger*innen und Bookstagramer*innen zusammenarbeiten solltest.

Als Autor*in unbedingt mit Buchblogger*innen zusammenarbeiten

Was bringt dir als Autor*in die Zusammenarbeit mit Blogger*innen?

Wie wirkt sich ein Post bei Instagram auf deine eigene Sichtbarkeit als Autor*in und natürlich auf die Bekanntheit deines Buches aus?

Erst mal muss ich ganz pauschal sagen: Ich kann dir keinen Bestseller versprechen! Das ist unrealistisch.

Aber es gibt dennoch zahlreiche Gründe, warum ich dir nur sehr empfehlen kann, auf Buchblogger*innen und Influencer*innen zuzugehen und die Zusammenarbeit zu suchen.

1. Blogs geben dir als Autor*in langfristige Sichtbarkeit.

Ein Blog ist zuweilen ein sehr mächtiges Instrument. Der*die Blogger*in kann diesen Blog nämlich SEO-optimieren. Das bedeutet, man sorgt dafür, dass die Texte auf dem Blog bei Google gefunden werden.

Stell dir vor: Du schickst einer deiner liebsten Bloggerinnen dein Buch, damit sie es liest. Sie ist ganz begeistert und schreibt eine überschwängliche Rezension auf ihrem Blog. Diese Rezension teilt sie natürlich auch noch auf diversen Shopping-Plattformen. Das ist auch sehr gut für dich, aber natürlich gerade nicht das Thema.

Sie hat also diese äußerst positive Meinung zu deinem Buch auf ihrem Blog gepostet. Ihr Beitrag ist für Google optimal aufbereitet und aufgrund des Interesses anderer Leser*innen wird er immer besser gerankt. Wenn jemand jetzt den Titel deines Buches bei Google sucht, dann wird die Rezension der Bloggerin also weit oben angezeigt.

Das bedeutet, da kommt jemand nicht nur auf die gängigen Shopping-Portale, sondern kann auch eine authentische und sehr begeisterte Meinung anschauen.

Dieser Beitrag kann jetzt jahrelang im Netz auffindbar sein. Eventuell steigt er mit der Zeit sogar in der Google-Suche, weil die Bedingungen gut sind.

Die Rezension auf einem Buchblog kann dir wirklich langfristig eine stabile Sichtbarkeit geben.

Deshalb solltest du die „klassischen“ Buchblogger*innen definitiv in dein Buchmarketing einbeziehen.

2. Über Blogs sammelst du als Autor*in Rezensionen für dein Buch.

Über Instagram werden eher wenige „klassische“ Rezensionen verbreitet. Es sind mehr Leseeindrücke.

Auf einem Blog werden noch eher die „altbekannten“ Rezensionen geschrieben.

Und die meisten Buchblogger*innen teilen diese Rezensionen dann auch auf diversen Plattformen. Shops aller Art, Communitys rund ums Lesen. Ich denke, dir schießen bestimmt gleich ein paar Namen durch den Kopf.

Also zusätzlich zur guten Auffindbarkeit durch eine ordentliche SEO-Optimierung erzeugst du so auch noch ein bisschen Wind darüber hinaus.

Denn natürlich wissen wir ja beide, wie wichtig auch die Bewertungen auf den gängigen Shopping-Portalen für dich sind.

Auch aus diesem Grund solltest du mit Buchblogger*innen zusammenarbeiten.

3. Instagram ist für Autor*innen perfekt für kreative Aktionen.

Dadurch, dass Instagram ein bildlastiges Netzwerk ist, ist es perfekt für kreative Aktionen.

Der Kreativität der Bookstagramer*innen sind quasi keine Grenzen gesetzt.

Unterhaltsame, kurze Videos? Kein Problem.

Supercoole Bildbearbeitungen? Wo, wenn nicht hier!

Kreatives Make-Up und aufwendige Kostüme? Aber hallo!

Manchmal braucht es aber gar nicht die vielen Requisiten und die aufwendige Schminke. Ich möchte dir von einer Aktion erzählen, die nur mit einem zerknitterten Blatt Papier stattgefunden hat und die trotzdem unglaublich wirkungsvoll war.

Eine Leserin hat ein Buch in der Hand gehabt. Das große Thema darin war Mobbing. Im Buch hat die Protagonistin irgendwann ein Video mit ihrer persönlichen Geschichte aufgenommen und die Auswirkungen von Mobbing mit einem zerknitterten Blatt Papier verglichen. Auch das Papier würde nie wieder ganz unbeschädigt sein können.

Die Leserin hat nun einen Flashmob organisiert. Zahlreiche Bookstagramer*innen haben an einem bestimmten Tag auch Bilder mit sich selbst und dem zerknitterten Blatt Papier hochgeladen. Es wurden einfach SO viele Bilder gepostet. Die Texte waren sehr intim und die Aktion war einfach nur einschlagend!

Du siehst, es muss gar nicht immer die große Inszenierung sein. Manchmal braucht es nur ein Blatt Papier.

Instagram und Bookstagram ist perfekt für kreative, lustige, zur Diskussion anregende und noch so viele andere Aktionen. Je einfallsreicher, desto mehr Reichweite kann in sehr kurzer Zeit generiert werden.

Also wenn du dir da mal etwas ausdenken magst: Nur zu!

Auf Instagram sind in den meisten Fällen auch immer viele Leute bereit, irgendwie mitzumachen.

Auch aus diesem Grund solltest du also mit Buchblogger*innen und Bookstagramer*innen zusammenarbeiten.

4. Über Instagram knüpfst du als Autor*in erste Beziehungen.

Über Instagram kannst du als Autor*in ersten Kontakt zu Blogger*innen aufbauen. Du kannst Buchblogger*innen und Bookstagramer*innen folgen. Du kannst erste Fotos liken, Kommentare hinterlassen. Die Arbeit der Leute wertschätzen und so auf dich aufmerksam machen.

Die meisten Bookstagramer*innen schauen sehr genau darauf, wer ihnen da jetzt folgt.

Du kannst also ziemlich sicher sein, dass du schon mal eine erste Aufmerksamkeit erregst.

Über private Nachrichten in Kontakt zu treten, das ist dann natürlich schon der nächste Schritt. Nein, nicht um dein Buch zu promoten. Eher um vielleicht mal auf eine Story zu reagieren, oder einfach so ein paar nette Zeilen zu schreiben.

Instagram ist wirklich perfekt, um eine erste Kontaktaufnahme zu erleichtern. Wenn du als als Autor*in erst mal etwas zurücktrittst und nicht gleich mit der Tür ins Haus fällst.

5. Instagram ermöglicht dir als Autor*in schnelles Feedback.

Blogs sind ja eher das Format für lange Texte.

Auf Instagram findest du stattdessen auch viel kürzeren Content. In den Stories von Bookstagramer*innen wird zum Beispiel auch gerne mal das Buch geteilt, was gerade gelesen wird.

Oder die Bücher, die neu eingezogen sind, werden kurz in die Kamera gehalten.

Oder wenn man ein Buch beendet hat, dann ist das ein Foto in der Story wert.

Es gibt sehr viele Gelegenheiten abseits einer ausführlichen Rezension, oder ein Buchbewertung, wann dein Buch sichtbar sein kann.

Instagram ermöglicht dir als Autor*in einfach auch schnelles Feedback. Die Blogger*innen setzen sich nicht erst lange hin und schreiben ausführliche Texte, die teilweise Stunden kosten.

Nein, es werden auch mal schnelle Eindrücke geteilt. Sie geben dir einerseits rasch Feedback, andererseits entstehen so noch ein paar mehr Kontaktpunkte.

Also Kontaktpunkte in dem Sinne, dass potenzielle Leser*innen dein Buch sehen. Mit ihm „in Kontakt kommen“. Dass sie es immer wieder sehen, es ihnen öfter auffällt. So lange, bis es dann auf die Wunschliste wandert. Und irgendwann gekauft wird.

Auch aus diesem Grund solltest du also unbedingt mit Bookstagramer*innen und mit Buchblogger*innen zusammenarbeiten.

Zusammenarbeit mit Buchblogger*innen ist keine Bestseller-Garantie!

Weder Instagram noch die klassischen Buchblogs sind eine Garantie dafür, dass dein Buch morgen ein Bestseller wird.

Aber beide Formate erzeugen Aufmerksamkeit für dich als Autor*in und für dein Buch.

Sie schaffen es, dass Leser*innen auf dich und deine Geschichte aufmerksam werden.

Das fasst noch mal ganz gut zusammen, warum du meiner Meinung nach als Autor*in unbedingt mit Buchblogger*innen zusammenarbeiten solltest.

Du bist Autor*in und brauchst Hilfe beim Anschreiben von Buchblogger*innen, oder Bookstagramer*innen?

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1 kommentar

Nickis Bücherwelt März 10, 2021 - 8:40 am

Ein toller und sehr aufschlussreicher Beitrag! 🙂

Antwort

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