Was ist Bookstagram?

von Ramona

Hast du dich schon mal gefragt was Bookstagram eigentlich bedeutet? Du bist vielleicht noch relativ neu als Autor*in unterwegs und wirst von Begriffen wie Buchblogger*in, Bookstagram, oder Bookstagramer*in erschlagen…

Was ist Bookstagram-Was sind Buchblogs

Es ist so schon nicht leicht, sich in der Buchwelt zurechtzufinden. Gerade dann, wenn man zum ersten Mal ein Buch veröffentlicht und eventuell vorher eher privat auf Social Media unterwegs war.

Du hast dein Buch vielleicht als Selfpublisher*in veröffentlicht und dein Kopf ist von all den neuen Dingen gerade schon bis zum Rand gefüllt. 1000 Dinge wollen beachtet und bedacht werden und dann komme ich hier mir Bookstagram um die Ecke…

Glaub mir, wir werden in den nächsten Wochen gemeinsam schauen, was genau dir dieses Bookstagram und diese Buchblogger*innen für dein Buch bringen. Aber vorher möchte ich dir gerne erklären, wer sich dahinter verbirgt und was eventuell auch die Unterschiede zwischen Buchblogger*innen und Bookstagramer*innen sind.

Was ist Bookstagram?

Bookstagram ist ein zusammengesetzter Kunstbegriff.

Er setzt sich auch Books und Instagram zusammen. Bookstagram.

Bookstagram ist einfach nur die Bezeichnung für die Community der Buchliebhaber*innen und Leser*innen auf Instagram.

Es gibt für quasi jede Interessengruppe auf Instagram solche Kunstwörter.

Du kennst keine?

Na dann hab ich hier welche für dich: Plantstagram, Dogstagram, oder #Catstagram.

Kannst du für jedes dieser Wörter vielleicht auch gleich spontan herleiten, welche Community sich damit wohl identifiziert?

Wenn du also auf Instagram nach Büchermenschen suchst, dann folge dem Wort Bookstagram. Gerne natürlich auch als Hashtag in diversen Varianten. Denn Bookstagram selbst ist natürlich international und extrem groß. Wenn du zum Beispiel nur deutschsprachige Leser*innen und Buchfans erwischen möchtest, dann such doch auf Instagram mal nach #bookstagramgermany, oder #germanbookstagram.

Was sind Bookstagramer*innen?

Was Bookstagram bedeutet, das haben wir gerade geklärt. Und Instagramer*innen sind allgemein die Menschen, die auf Instagram ihre Beiträge posten.

Bookstagramer*innen sind ergo die Leute, die auf Instagram Beiträge voller Bücherliebe posten.

Also du wirst auf Instagram in der Community der Bücherwürmer oft lesen, dass die Menschen sich selbst als Bookstagramer*innen bezeichnen.

Was sind Buchblogs?

Ein Blog ist so eine Art virtuelles Tagebuch. Also das war vor Jahren mal der Grundgedanke, als Blogs das Internet erobert haben. Also einen Blog kann jede*r zu quasi jedem Thema erstellen und dort darüber schreiben.

Buchblogs sind also die „Tagebücher“, in denen sich hautsächlich alles um Bücher dreht.

Und Buchblogger*innen sind die Menschen, die diese buchigen Tagebücher führen.

Manche Menschen sagen, die klassischen Blogs würden aussterben, da Netzwerke wie Instagram viel zeitgemäßer wären.

Aber, darf ich eine steile These mit dir teilen: Buchblogs sind nicht ausgestorben und werden es so schnell auch nicht.

Was ist besser: Bookstagram, oder Buchblog?

Seit die Community auf Bookstagram immer größer und populärer geworden ist, gibt es manchmal gefühlt so zwei Fronten.

Auf der einen Seite stehen die Buchblogger*innen und auf der anderen Seite stehen die Bookstagramer*innen.

Und dann wird sich gezankt, welche Plattform jetzt eigentlich besser, reichweitenstärker, oder was auch immer ist.

Buchblogs und auch Bookstagram haben beide Vor- und Nachteile!

Buchblogs gibt es teilweise schon seit Jahrzehnten. Buchblogger*innen genießen also ein Vertrauen, was wirklich schon tief verwurzelt ist. Buchblogs sind, mit einer guten SEO-Optimierung, über Google auffindbar. Das heißt, sie werden auch noch gefunden, lange nachdem ein Beitrag dort online ging. Wenn die SEO-Optimierung stimmt, dann wird vielleicht genau die umwerfende Rezension zu deinem Buch auf der ersten Seite gerankt und potenzielle Leser*innen werden so schnell überzeugt. Allerdings liegt die SEO-Optimierung natürlich in den Händen des Bloggers*der Bloggerin. Buchblogs sind größtenteils textbasierte Formate, auch wenn natürlich Fotos nicht fehlen dürfen.

Bookstagram ist ein relativ „junges“ Format. So richtig professionell läuft das dort seit etwa 3-4 Jahren ab. Also so, dass Bookstagramer*innen wirklich aktiv daran arbeiten, eine Community aufzubauen und diese auch stetig zu vergrößern. Bookstagram ist ein schnelllebiger Kanal und Beiträge werden von einem Algorithmus sortiert. Nicht immer lässt sich wirklich vorhersagen, wie gut, oder wie schlecht ein Post funktioniert. Und Posts verschwinden auch relativ schnell wieder in der Versenkung. Allerdings ist Instagram ein bildlastiges Netzwerk. Bei einer guten Inszenierung und Vernetzung können in sehr kurzer Zeit sehr viele Menschen erreicht werden. Beiträge, die gut performen, können unter den gesetzten Hashtags auch noch sehr lange in der Top-Kategorie gefunden werden. Challenges, Diskussionen, einfach alles ist in sehr kurzer Zeit und auch mit viel Rückmeldung von außen umzusetzen.

Es gibt nicht nur entweder, oder!

Ich möchte dir nun nicht raten, dich NUR auf Bookstagram, oder NUR auf Buchblogs zu stützen. Beide Formate haben jeweils ihre Vor- und Nachteile.

Du solltest jeweils die Vorteile BEIDER Plattformen und Formate für dich nutzen!

Rezensionen, die gut optimiert und lange auffindbar sind, sorgen für eine langfristige Sichtbarkeit.

Beiträge und Fotos, die kreativ und pfiffig inszeniert sind, sorgen kurzfristig für Aufmerksamkeit, die es gerade auch rund um den Erscheinungstag eines neuen Buches von dir unbedingt braucht.

Finde es Balance, wie du Bookstagram und auch den klassischen Buchblog für dich und dein Buch nutzt!

Denn das eine Format ist nicht definitiv schlechter, als das andere. Beide Formate verdienen es, dass du dir Gedanken um sie machst und vor allem natürlich darum, wie du sie für deine Sichtbarkeit als Autor*in nutzen kannst.

Du brauchst Hilfe beim Anschreiben von Buchblogger*innen, oder Bookstagramer*innen?

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